Blick Aletschgletscher

Wandern am Aletschgletscher im Wallis

Den Anblick des Aletschgletschers, wenn man ihn das erste Mal sieht, vergisst man nie wieder, es ist ein Eindrückliches Erlebnis, wenn man diesen Gigantischen Strom aus Eis vor einen liegen sieht. Der Aletschgletscher war uns bis zum Sommer 2017 nicht bekannt hier und da hat man ihn mal in Beiträgen oder Artikeln gesehen. Erst im Sommer 2017 waren wir kurz über das Wochenende in der Region Fiesch im Rhônetal, damals machten wir am letzten Tag unseres Aufenthalts die Sonnenaufgangsfahrt auf das Eggishorn. Unsere nächste Gelegenheit war Anfang Sommer 2019 auf den Bergen und Pässen lag noch teils reichlich Schnee, aber die Skisaison war bereits beendet, für einen Tag waren wir im Wallis unterwegs, um weitere Grand Tour of Switzerland Foto-Spots zu sammeln. Dabei nutzen wir das gute Wetter und machten eine kleine Rundtour von der Fischeralp zur Bettmeralp und weiter mit der Bahn hoch zum Bettmerhorn. Hier schauten wir uns das sehr interessante Gletschermuseum an, das sich über der Bergstation befindet und die Geschichte der Erforschung des Aletschgletschers näher erläutert. Für den Sommer 2019 hatten wir einen Familienausflug mit den Eltern zum Aletschgletscher geplant, dabei wollten wir auch nochmals die Sonnenaufgangsfahrt machen.

Wann, Wo, Wie – kurz und knapp

  • Wann: Mitte August
  • Wo: Fischeralp im Kanton Wallis
  • Übernachtung: Hotel Fischerhof
  • Budget: 13,50 CHF Berg-/Talfahrt Fiesch-Fiescheralp (Halbtax), 40 CHF Sonnenaufgangsfahrt (Halbtax)
  • Highlights: Blick auf den Aletschgletscher, Eiger, Mönch und Jungfrau, Alpenpanorama, Pflanzenwelt
  • Schwierigkeit: leicht
  • Route: Fiescheralp – Hohbalm – Roti Chumme – Märjelensee – Tällitunnel – Fiescheralp
  • Kilometer: 15 km
  • Höhendifferenz: 700 Meter
  • Zeit Tour: 6 Stunden

Hotel Fischerhof:

Die Unterkunft bei diesem Aufenthalt war das Hotel Fischerhof einem urigem und einfachen Hotel das mit einem guten Preis-Leistung Verhältnis überzeugen kann. Es liegt nur wenige Gehminuten von der Talstation der Fischeralp entfernt, auch Einkaufsmöglichkeiten sind nicht weit weg. Es gibt Budget, Standard und Comfort Zimmer in verschiedenen grössen. Alle sind rustikal ausgestattet und Holz dominiert die Einrichtung. Das Bett in unserem Zimmer war für grosse Personen etwas kurz. Das Bad ist älterer Standard, alles im Zimmer ist schon etwas in die Jahre gekommen, aber für uns war das kein Problem, da alles sehr sauber war. Vom Balkon der angenehm gross ist, schaut man auf die Hauptstrasse vor dem Haus. Das Frühstück kann bei Bedarf für 13 CHF dazugebucht werden, was wir allerdings nicht taten.

Unser Fazit zum Hotel Fischerhof ist positiv eine einfache, saubere Unterkunft die mit einem guten Preis überzeugen kann. Wer Luxus und Komfort Sucht wird im Hotel Fischerhof wohl nicht fündig.

Fischeralp – Hohbalm:

Unsere Anreise über den Grimselpass verlief ohne Schwierigkeiten, Ziel war die Talstation in Fiesch, nach dem Ticketkauf ging es ohne grosse Wartezeit hoch zur Fiescheralp unserem Ausgangspunkt für die Rundwanderung. Hier kann man, falls benötigt seinen Proviant ergänzen denn auf der langen Wanderung gibt es nur zum Ende hin an der Gletscherstube eine Verpflegungsmöglichkeit. Unser erstes Etappenziel ist das Hohbalm unterhalb des Bettmerhorns. Durch den kleine Ortschaft Fiescheralp geht es in Südwestlicher Richtung dem Weg entlang. Vorbei an vielen Hotels und Geschäften, die zum Teil geschlossen sind und nur im Winter öffnen. Mit uns laufen nur sehr wenige andere Wanderer die meisten sind direkt weiter hoch aufs Eggishorn gefahren.

Wegweiser Fiescheralp
Hotel Fiescheralp

Am Ende des Ortes geht es nun den Berg empor, anfangs noch in sehr gemächlicher Steigung wird es nach einiger Zeit steiler. Oberhalb des Schönboden See geht es immer mit Blick auf die Gondelbahn hoch zum Bettmerhorn den Weg entlang der in langen Kurven an Höhe gewinnt. Immer wieder bleiben wir stehen und schauen an den Horizont wo das Matterhorn, das Weisshorn und sogar der Mont Blanc zusehen sind.  Hat man die Gondelbahn passiert geht es nun wieder flacher in einer leichten Linkskurve zum Hohbalm. Hier gibt es verschiedene Wandertouren, die man machen kann zum Beispiel hoch zum Bettmerhorn, zur Riederalp oder runter zur Bettmeralp. Wir wählen den Weg in Richtung Roti Chumme und Märjela.

Wanderweg mit Wegweiser
Blick ins Rhonetal

Erster Blick auf den Aletschgletscher:

Nach Passieren der Wegkreuzung Hohbalm ist vom Aletschgletscher noch nichts zu sehen, aber auf der anderen Seite des Tal tauchen nun die markanten  Fusshörner auf und auch das Geisshorn (3740 Meter) mit dem Geissgrat und der Rotstock (3699 Meter) ziehen die Blicke auf sich. Zwischen den Gipfeln liegen kleinere und grossere Gletscher. In einer sanften links Kurve verläuft der Weg über kleine und grosse Steinblöcke um den Grat herum.

Hohbalm Bettmerhorn
Geisshorn

Es dauert einen Moment und dann sieht man zum ersten Mal den Aletschgletscher vor einen liegen. Wenn man den Gletscher zum allerersten Mal sieht, verschlägt es einem fast die Sprache, so schön ist der Anblick, ein Mächtiger Strom aus Eis windet sich durch das Tal und das bei Sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad.

Aletschgletscher
Gletscherspalten

Aletschgletscher:

Der Mächtige Aletschgletscher mit seinen unglaublichen Länge von rund 22 Kilometern und einer Masse von circa 27 Milliarden Tonnen Eis ist der grösste Gletscher in den Alpen. Der Ursprung des grossen Aletschgletschers liegt in der Jungfrau-Region. Drei riesige Firnströme bilden am Konkordiaplatz den eigentlichen Aletschgletscher, von Westen kommen wäre da der Grosse Aletschfirn, von Nordwesten kommt der Jungfraufirn und von Norden der Ewigschneefeldfirn. Diese drei Einzel Gletscher bilden am Konkordiaplatz auf einer Breite von rund 1,5 Kilometern auch die zwei charakteristischen schwarzen Moränenspuren, die sich auf der gesamten Länge des Aletschgletschers hinziehen. Diese  Mittelmoränen entstehen, wenn jeweils zwei Gletscher mit Seitenmoränen zusammenfliessen dabei vereinigen sich die einzelnen Moränen und werden zu einer einzigen.  Am Konkordiaplatz hat der Gletscher eine Dicke von rund 800 Metern und fliesst mit ca. 180–200 Metern pro Jahr nach Südosten. Insgesamt ist der Aletsch 22 Kilometer lang und hat eine Gesamtfläche von 86 km2. Pro Jahr verliert der Gletscher rund 50 Metern an Länge, so hat er in den letzten Hundert Jahren rund 2,7 km an Länge eingebüsst. Aber auch die Eisdicke ist teils wie am Konkordiaplatz stark zurückgegangen um, teils bis zu 100 Metern.

Seit 2001 gehört der Aletschgletscher zum UNESCO-Welterbe Swiss Alps Jungfrau-Aletsch und steht für die wunderbare und aussergewöhnliche Naturschönheit der Alpen. Rund 90 % der gesamt Fläche des Welterbe sind von Fels und Eis bedeckt. Das Zentrum bildet der Aletschgletscher sowie die Gipfel Eiger, Mönch und Jungfrau.

Blick auf den Aletsch
Gletscherfluss

Wandern entlang des Gletschers:

Leicht abwärts über Felsplatten geht der Weg oberhalb des Gletschers entlang. Der Blick schweift stets über das Eis und Geröll und mit Glück kann man sogar Touren Gruppen entdecken, die auf dem Gletscher unterwegs sind. Von hier oben kann man bereits Details der Oberflächenstruktur erkennen die vielen Spalten und das Geröll das besonders am Ende die Gletscherzunge fast vollständig bedeckt.

Wanderweg am Aletsch
Gletscherspalten Aletsch

Etwas abseits des Weges machen wir eine kleine Pause und geniessen den fantastischen Ausblick. Obwohl der Aletsch ganz sicher die Hauptattraktion ist, sollte man auch seinen Blick auf die gegenüberliegende Seite richten hier sind die Reste von mehreren anderen Gletschern so zum Beispiel der Mittelaletschgletschers, der Zenbächengletscher oder der Driestgletscher. Diese Reste wirken traurig im Vergleich zum Aletschgletscher aber man sollte sich bewusst sein das auch dem Aletsch dieses Schicksal erleiden wird in der Zukunft. Selbst beim Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommens werden die meisten Gletscher der Alpen am Ende des 21. Jahrhunderts verschwunden sein. Obwohl der Aletsch der grösste und längste Gletscher der Alpen ist, wird es besonders Stark von der Klimaveränderung betroffen sein.

Aletschhorn
Fusshörner
Blick auf Wannenhorn
Aletschgletscher Panorama

Nach der Pause geht es weiter, der Wanderweg ist sehr gut ausgebaut und es lässt sich hervorragend darauf laufen. Es hat zwar viele weitere Wanderer, die uns überholen, beziehungsweise passieren, aber nie hat man das Gefühl auf einer Autobahn unterwegs zu sein.

Mit jedem Schritt kommt man dem Aletschgletscher ein wenig näher. Nun kann man besonders gut all die Gletscherspalten und Furchen erkennen, die sich über die Oberfläche ziehen. Besonders grosse und viele hat es auf der gegenüberliegenden Seite, wo der Aletsch um die Kurve des Olmenhorn fliessen muss hier staut sich das Eis und es entstehen die charakteristischen Spalten, die sich Meter hoch auftürmen. Hier und da gibt es auch kleinere Seen, die sich durch die Sonneneinstrahlung gebildet haben.

Gletscherspalten Aletsch
Gletscherspalten Aletsch

Am Punkt Roti Chumme gibt es einen Picknickplatz verstreut auf grossen Findlingen sitzen die Leute und essen ihre mitgebrachten Speisen. Wenn man in östlicher Richtung nach oben schaut erblickt man das Eggishorn und die dortige Aussichtsplattform.

Roti Chumme
Gletscherspuren

Weiter geht es auf dem Weg in nördlicher Richtung. Man ist dem Gletscher nun so nah das man kleine Strukturen und Details erkennen kann. Hinter einem Grat geht es den Weg steil abwärts in Richtung Märjelensee. Bevor wir aber zum See gehen machen wir noch einen Abstecher zum Aletschgletscher selber.

Aletschgletscher Panorama
Steinmann am Aletsch
Blick auf Konkordiaplatz und Eiger

Auf Tuchfühlung mit dem Eis:

Am Märjelensee biegen wir links aber und laufen den Hang hinab. Über teils Spiegelglatte Felsen verläuft der Pfad der, teils nicht immer erkennbar ist. Man muss nur dem Bachlauf folgen und kommt ganz automatisch ans Ziel, am Ende muss man aber noch kleine Klettereinlagen vollführen und dann steht man direkt am Gletscherrand. Eine Grosse Höhle liegt am Rande und lässt den Blick ins Innere Wandern. Das Eis strahlt in verschiedenen Blautönen und steht im Kontrast zur schwarzen Oberfläche die von Schutt und Geröll überzogen ist.

Wegweiser Aletsch
Gletscher Höhle
Gletschereis

Es hat einige Gruppen die von ihren Gletschertouren zurückkehren oder sich dazu aufmachen. Am Rande des Eis legen sie ihre Steigeisen an beziehungsweise ab. Auch wir begeben uns auf das Eis des Aletschgletschers allerdings gehen wir nur wenige Meter auf dem Eis entlang.

Gletschertour
Gletscher Oberfläche

Danach geht es zurück zum Märjelensee und weiter zum Restaurant Gletscherstube das neben dem Märjelen-Stausee liegt. Kurz vor der Gletscherhütte zweigt ein Weg ab der zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Tals und des Märjelensees führt. Ursprünglich war dies vor vielen Jahrzehnten kein Aussichtspunkt, sondern der Einstiegspunkt für Gletschertouren doch durch das Abschmelzen des Gletschers liegt dieser Punkt nun rund 150–200 Metern über dem Aletschgletscher. Ebenfalls durch die Klimaveränderung betroffen ist das kleine Tal, an dem wir zuvor waren und das heute Startpunkt zu den Gletschertouren ist. Hier bildetet sich ursprünglich der Märjelensee und war somit viel grosser als er heute ist.

Kehren wir nun aber zurück zu unserer Wanderung, am Restaurant Gletscherstube angekommen stärken wir uns bei einer Gulaschsuppe und kühlen Getränken.

Gletscherstube
Restaurant Gletscherstube

Rückweg durch den Tällitunnel:

Nach dieser Stärkung brechen wir auf zum Tällitunnel, der sich unterhalb der Gletscherstube befindet. Dieser Rund 1 Kilometer Lange Tunnel kürzt den Weg auf die andere Seite des Tälligrats ab. Hat man den nur spärlich beleuchteten Tunnel verlassen wird man vom Rhonetal begrüsst das vor einem liegt. Besonders markant ist das Mittaghorn das in Brauntönen am Horizont liegt. Man sollte auch einen Blick zurück werfen denn, dann kann man den Fieschergletscher sehen wie er sich durch das enge Tal schlängelt. Auf einem breiten Wanderweg geht es nun in Richtung Fischeralp zurück. Nach rund einer Stunde haben wir wieder die Gondelbahnstation erreicht. Von hier geht es nun wieder hinab ins Tal nach Fiesch.

Tällitunnel
Fieschergletscher

Sonnenaufgang auf dem Eggishorn:

Nach unsere grossen Wanderung entlang des Aletschgletschers am Vortag wollten wir vor unserer Heimkehr zum zweiten Male die Sonnenaufgangsfahrt auf das Eggishorn diesmal in Begleitung der Eltern machen. Treffpunkt war die Talstation der Gondelbahn in Fiesch um 5:25 Uhr am morgen. Dabei gab es ein kleines geschichtliches Highlight an dem wir zufällig teilnehmen konnten.

Die grosse Kabinenbahn von Fiesch hoch zur Fiescheralp fuhr an diesem 18.8.2019 das letzte Mal zu einer Sonnenaufgangsfahrt, denn am nächsten Tag sollten die Abriss arbeiten beginnen. Danach fährt nur noch die kleine Kabinenbahn zur Fiescheralp solange bis im Dezember die neu errichtete 10er Gondelbahn mit dazugehörigem Bahnhof fertiggestellt ist.

Pünktlich um 5:40 Uhr startete die voll besetzte Gondelbahn zur letzten Sonnenaufgangsfahrt in Richtung Fiescheralp, dort mussten wir in die zweite Bahn umsteigen, die uns auf das Eggishorn brachte. Diesmal waren sogar Alphornbläser mit dabei, was vor zwei Jahren nicht der Fall war. Einer der Musiker war auch gleichzeitig unser Guide und erklärte kurz das weitere Programm.

Auf dem Eggishorn angekommen setzte bereits der Sonnenaufgang den Horizont bereits in Szene. Die Alphornbläser stellten sich neben der Horli-Hitta, auch die meisten anderen Gäste gesellten sich dazu. Wir waren etwas abseits unterwegs mit der Kamera in der Hand. Um 6:32 Uhr kam die Sonne langsam am Horizont empor.

Sonnenaufgang Eggishorn
Wolken am Aletsch

Als ersten fing das Aletschhorn in satten rot und Orangetönen zu leuchten und dann nach und nach alle weiteren Gipfel in der Umgebung. Der Aletschgletscher versteckte sich noch im Schatten vor den ersten Sonnenstrahlen. Wir trennen uns etwas von den weiteren Teilnehmern und gehen zur neuen Aussichtsplattform des Eggishorn. Man sieht zwar nun den Sonnenaufgang nicht mehr direkt aber dafür das sogenannt Alpenglühen umso besser.

Neben der Bergstation haben Besucher im Laufe der Zeit auf Stellen unzählige Steinmänner aufgebaut die durch die aufgehende Sonne ihr ganz eigene Wirkung haben.

Steinmänner Eggishorn
Alpenglühen Eggishorn

Selbst das Matterhorn wurde von Sonnenaufgang erfasst und in Farbe gesetzt. Dieser Traumhaften Anblick der leuchtenden Gipfel wurde von den Alphornbläsern und ihrer Musik noch zusätzlich unterstützt. Es war fast schon, zu schön um war zu sein.

Matterhorn Sonnenaufgang
Aletschhorn Sonnenaufgang
Aletsch Panorama

Minute um Minute erobert die Sonne den Himmel und die Nacht und der Schatten weichen den Sonnenstrahlen. Auch der Eiger bekommt an seiner Ostflanke vom letzten Alpenglühen noch ein wenig ab. Die Alphornbläser setzen zum letzten Akt ihres Morgendlichen Konzertes ein und bezaubern alle Sonnenaufgangsbesucher.

Alphornbläser
Alphornbläser Eggishorn

Nach rund 30 Minuten ist das Schauspiel vorbei, die Sonne steht nun in voller Pracht am Himmel und für uns wird es Zeit für das Frühstück im Restaurant der Bergstation. Das kleine aber feine Buffet ist genau das Richtige am frühen Morgen.

Nach der willkommenen Stärkung ging es auf das 2926 Metern Hohe Eggishorn über dem Aletschgletscher. Vom Gipfel aus hat man einen beeindruckenden Blick auf das Rhônetal, das Finsteraarhorn, Eiger, Mönch, Jungfrau und natürlich auch auf den Aletschgletscher.

Eggishorngipfel
Finsteraarhorn
Panorama vom Eggishorn

Auf dem Plateau bei der Bergstation zurück, erkundeten wir die Neuheiten, die seit unserem letzten Besuch vor zwei Jahren dazugekommen sind. Da wäre zum einen die grosse Aussichtsplattform die etwas Unterhalb der Bergstation am Hang erbaut wurde. Auf Panoramatafeln werden die Gipfel der Umgebung dargestellt und auch durch Interaktive Ferngläser werden die Berg mit Namen angezeigt. Seit der Sommersaison 2019 gibt es einen Rundweg (500 Meter lang) auf dem Eggishorn, 9 sogenannte Gletscher Lounges bieten auf Informationstafeln alles Wissenswerte zum Aletschgletscher und zum UNESCO Welterbe Schweizer Alpen.

Rundweg Eggishorn
Eiger
Grand Tour of Switzerland Foto Spot Aletschgletscher
Panorama vom Eggishorn

Langsam machten wir uns wieder auf den Weg zurück zur Bergstation und von dort wieder nach Fiesch. Unsere nächsten Station und Ziel war der Furkapass mit dem Hotel Belvedere und dem Besucherzentrum am Rhonegletscher das wir noch besuchen wollten.

Hotel Belvedere am Furkapass
Rhonegletscher am Furkapass
Eisgrotte im Rhonegletscher
Abgedeckter Gletscher

Weitere Informationen:

Aletsch ArenaOffizielle Website der Aletsch Arena mit Informationen zu Aktivitäten, Unterkünften und Fahrplänen der Bergbahnen. Es können auch Bergbahntickets zu Spezialevents gebucht werden.

Hotel Fiescherhof – Hotel in Fiesch das sich gut als Ausgangspunkt eignet, sehr gutes Preis-Leistung-Verhältnis.

Tourismus Kanton Wallis – Website des Tourismusverband Kanton Wallis mit Informationen zu den Verschiedenen Regionen im Wallis. Vorschläge zu Touren und Aktivitäten im Sommer wie auch im Winter.

UNESCO World Heritage Swiss Alps – Seite zum UNESCO Welterbe Swissalps mit einem riesigen Fundus an Informationen rund um die Gletscher und die Bergwelt.

Fazit:

Die Rundwanderung entlang des Aletschgletschers ist unbeschreiblich schön und beeindruckend. Obwohl wir bereits mehrfach den Aletsch bestaunen durften ist es doch immer wieder ein Highlight vor Ort zu sein. Selbst wenn man nicht die Wanderung macht, sollte man mindestens einen der sogenannten Viewpoints besuchen wie zum Beispiel das Eggishorn oder das Bettmerhorn. Die Sonnenaufgangsfahrt war wieder einmal ein etwas ganz besonderes und wer kann, sollte die Chance nutzen und ebenfalls die Fahrt unternehmen. Allerdings braucht man auch etwas Glück, damit das Wetter auch stimmt.

Weitere schöne und beeindruckende Ausflüge findet ihr unter der Rubrik Wanderung so zum Beispiel die Rundwanderung am Atzmännig oder den Stadtrundgang in Laufenburg.

Kennt auch ihr den Aletschgletscher oder wisst andere schöne Orte oder Städte, dann schreibt uns doch einen Kommentar dazu.

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